Projekt Nr. 18
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Material:
- Texte / Berichte
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04.04.2001
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Der Zeichnungsgenerator in New York City  –  Bericht 7
Mit dem Peter Voigt Reisestipendium in New York City
12.01.2001  –  17.01.2001

Jemand fragte mich, was ich gerade so lese… Lesen? Ich war bisher in meinem Leben noch nie in einer Situation, in der die Motivation, einen längeren Text, gar einen Roman, zu lesen, so gering war, wie hier NYC.


II.
Seit dem heftigen Schneesturm hat es noch einmal kurz geschneit – und langsam taut der Schnee weg. Die Pfützen vereisen nicht mehr... es wird so zwischen 0 und 3 Grad warm sein. Meistens ist es recht angenehm; auch weil oft die Sonne scheint.

Neulich habe ich so in der Sonne stehend an der 23th Ecke 8 Av ein Eis gegessen... Häagen Dazs (teuer und seltener Luxus): ich fand den taste erstaunlich leicht, etwas zu sehr low fat. Vermisste also das sahnige, cremige, Gefühl: die Amis mit ihrem Fettreduzierungswahn...
Mir hat das Häagen Dazs beim Italiener in einer hannoveranischen Fußgängerzone besser geschmeckt... kann aber nicht sicher sagen, ob Häagen Dazs in Germany wirklich mehr Fett und Geschmack hat, weil ich zu selten Eis esse, also keine Expertise habe.


III.
Nach den vielen Geschichten, die ich in NYC inzwischen über landlords gehört habe, scheinen mir die Verhältnisse in Germany doch noch recht fair zu sein...

Es ist für die Verhältnisse hier bezeichnend, dass die Hausbesitzer – mein kleines Lexikon kennt gar kein Wort für Vermieter, ich habe extra nachgeschaut – dass also alle ständig und nur vom Hausbesitzer statt vom Vermieter reden... und das dieser Hausbesitzer mit einem Wort benannt wird, das für meine Ohren sehr monarchisch klingt, ungleiche Verhältnisse also festschreibt. (Manchmal, wenn jemand von seinem Vermieter erzählt klingt es so, als würde ein Leibeigener aus dem 18. Jhr berichten.)
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IV.
Mein Zimmer hier ist komplett überheizt. Ein Problem der – selbsteingebauten – Heizung. Im Moment genieße ich es. Noch. Wirklich nur mit einem Hemdchen bekleidet morgens am Rechner sitzen und schreiben...


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